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Visionair

(2003)

Die Besucher werden von einer mechanischen Stimme zu der Vorführung aufgerufen. In Gruppen von 30 Personen betreten die Besucher einen abgedunkelten Raum mit ebensovielen Stühlen, welche alle mit dem Rücken zum Eingang gerichtet sind. Auf jedem Stuhl findet man einen Kopfhörer. Nachdem sich alle Besucher gesetzt haben wird das Licht gelöscht und die Türe geschlossen. Das Hörspiel beginnt. Es endet 13 Minuten später mit dem Eintreten eines Schauspielers, welcher einen Becher Kaffee in der Hand hält und dessen Schatten, durch einen auf den Eingang gerichteten Scheinwerfer, auf die gegenüberliegende Wand geworfen wird.

 

Hörspiel

Quicktime (2.2Mb, 13:00 min)

AIF (1.4 Mb, 13:00)

MP3 (12.3 Mb, 13:00 min)

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Dokumentation

Storyboard (Excel, 30 kB)

Dokumentation Deutsch (pdf, 1.4Mb)

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Hintergrund

Das Hörspiel entstand während des Interdisziplinären Projektes des 2. Semesters mit dem Thema "Hotel".

Uns ging es erst um die Darstellung eines visionären Hotels. Wir dachten, eine rein akustische Form würde uns diese Aufgabe erheblich erleichtern. Gleichzeitig gab es den starken Drang eine Geschichte zu erzählen und unsere perönliche Abneigung gegnüber organisierten Reisegruppen zum Ausdruck zu bringen.

Die Charaktere und die Dramaturgie des Hörspiels wurden gewählt um den Zuhörer scheinbar eigene, individuelle Entscheidungen treffen zu lassen, in dem sich die meisten Monologe an den (nicht sprechenden) Zuhörer gerichtet wurden. Um den Zuhörer noch intensiver in seinen eigenen Kopf zurück zu holen und seine eigene audielle Welt eintauchen zu lassen, wurde für die Umsetzung ein lichtdichter Raum und Kopfhörer gewählt.

Am Schluss des Hörspiels wird er Zuhörer wieder zurück in die Realität gebracht, in dem der individuelle, nicht sprechende Charakter, mit dem man sich selbst identifiziert hatte, plötzlich von aussen in den abgedunkelten Raum tritt und so die selbst aufgebaute Illusion platzen lässt.

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Autoren

Peter Bührer

Florian Hauswirth

Florian Baumgartner

Martin Fröhlich

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